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Tests / 2014-05-20

Yamaha MT-07

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Türkisch verfasst und mithilfe künstlicher Intelligenz übersetzt.

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Endlich konnte ich Yamahas neues Spielzeug fahren, nachdem es vorher einfach nie geklappt hatte. Schon der für türkische Verhältnisse interessante Preis hatte mich auf die MT-07 aufmerksam gemacht. Nach der Fahrt fand ich sie noch interessanter. Dass ich so lange auf die Probefahrt warten musste, passt zum Tempo, mit dem Yamaha Türkei das Motorrad auf den Markt bringt. Ein wenig Kritik muss sein: Viele haben eine Anzahlung geleistet und warten in der Schlange auf ihre Maschine. Und was macht Yamaha? Nach dem Verkauf der ersten Lieferung wird der Einführungspreis erhöht, sogar für Motorräder, für die bereits Anzahlungen angenommen wurden. Dabei war der Wechselkurs zum Zeitpunkt der Einführung noch höher. Wenn ich nachfragte, hätten sie sicher eine Erklärung, aber von außen betrachtet sieht das nicht gut aus. Trotz der Preiserhöhung steht eine MT-07 mit ABS beim Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin weit oben.

Schlüssel Beschäftigen wir uns endlich mit dem Motorrad. Es wirkt klein, ist vorn aber recht breit. Selbst mit einem Brocken wie mir darauf sieht es nicht schlecht aus; vielleicht mache ich mir da aber auch etwas vor? Es ist ziemlich leicht: fahrfertig, also mit allen Betriebsstoffen, wiegt es 179 kg. Das merkt man sofort beim Aufsitzen. Die Sitzposition ist bequem und dürfte auch Anfängern und eher kleineren Fahrern entgegenkommen. Es gibt ein volldigitales Cockpit und einen interessanten Startknopf, der an schlüssellose Motorräder erinnert. Eine Scheibe fehlt vorn. Ich vermute, dass schnell Zubehörscheiben kommen werden, denn der Schlüssel sitzt ziemlich weit vorn und ist für jemanden vor dem Motorrad eher erreichbar als für den Fahrer.

Ein Punkt, bei dem ich Bedenken hatte, war die nicht einstellbare konventionelle Telegabel. Zusammen mit dem einfachen hinteren Federbein erinnerte sie mich an die Fazer 9. Doch das Fahrwerk kommt sowohl mit einem Fahrer meines Gewichts als auch mit unseren Straßenverhältnissen zurecht. Kein Grund zur Sorge. Die Bremsen sind gut und der Motor ist großartig. Der mit Yamahas Crossplane-Technik ausgestattete Motor übertrifft meine Erwartungen (77 PS Leistung, 68 Nm Drehmoment). Bei den ersten Versuchen beschleunigt er angenehm gleichmäßig und lässt sich gut dosieren. Verspielte Fahrmodi oder komplizierte Gasgriff-Elektronik gibt es nicht. Eine kleine Bewegung im Handgelenk, und im zweiten Gang hebt das Vorderrad ab. Ich grinse und nehme das Gas langsam zurück.

Tank

Sparsam ist sie übrigens auch. Obwohl sie noch eingefahren wird, lag der Verbrauch im Test bei rund 5 L. Mit dem 14-L-Tank scheint selbst bei diesem Verbrauch eine Reichweite von über 300 km möglich, so weit bin ich allerdings nicht gefahren. Der Tank ist außerdem ziemlich schick. Hübsche, strukturierte Kunststoffteile umgeben ihn und vermitteln mir einen technischen Eindruck. Dort, wo der Bauch anliegt, gibt es aus demselben Material einen schönen Kratzschutz. Auf dem Foto daneben ist eine aufgeklebte Kamerahalterung zu sehen; die bitte einfach ignorieren. :)

Instrumente Als ich mich auf die Sitzbank setze und die Zündung einschalte, beginnt das volldigitale Cockpit zu tanzen. Ich gewöhne mich langsam daran, mag solche Anzeigen aber immer noch nicht besonders. Alles Nötige scheint vorhanden zu sein: Geschwindigkeit, Drehzahl, Motortemperatur, Tankfüllstand, Uhr und Ganganzeige sind gut ablesbar. Hübsch sieht es auch aus, aber der Bereich vor mir wirkt etwas unvollständig und leer.

rust

Mit der Kupplungseinstellung tat ich mich etwas schwer; für meinen Geschmack liegt der Schleifpunkt etwas zu weit oben. Die Einstellschraube wirkt billig, als wäre sie von einem einfachen Pendlermotorrad ausgeliehen. Ähnlich sieht es beim Schalthebel aus. Ich habe es zwar hingenommen, gefallen hat es mir aber nicht. Ich verstehe, dass man günstige Teile verwenden muss, um den Preis zu senken, doch so billig ist dieses Motorrad nun auch wieder nicht. :(

Die Sitzposition ist bequem. Wenn man zum Lenker greift und die Hände auf die Griffe legt, ist der Oberkörper leicht nach vorn geneigt. Die Füße finden mühelos die Rasten und die Knie schmiegen sich an den Tank. Damit lassen sich bestimmt bequem lange Strecken fahren, denke ich mir; vorausgesetzt, ich finde passende Taschen, die die Optik nicht ruinieren.

ABS Ich beschäftige mich etwas mit den Bremsen. Der erste Biss der Vorderradbremse erscheint mir zwar etwas schwach, sie lässt sich aber gut dosieren. Das ABS greift nicht unnötig ein, hinten meldet es sich gelegentlich. Bei der MT-07 lohnt sich die ABS-Version; ich finde, sie ist den Aufpreis wert.

Die Bremssättel sind hübsch, die Scheiben haben eine schicke Form. :P Entscheidend ist, dass sie ihre Arbeit ordentlich erledigen und mit dem Fahrwerk harmonieren. Ich hatte gehört, dass manche MT-07 mit Michelin Pilot Road ausgeliefert werden. Die von mir gefahrenen Exemplare hatten Bridgestone Battlax BT23, die nicht gerade zu meinen Lieblingen gehören. Sie passen aber gut zum Motorrad. Den 180er-Hinterreifen habe ich kaum einmal zucken gespürt, und beim Bremsen vermittelten sie mir ehrlich gesagt immer Vertrauen.

Füllstand Ich kehre zum GiS Park zurück und drehe mit Vergnügen noch ein paar Runden auf dem Gelände. Nach dem Anhalten sehe ich mir die Maschine genauer an. Die Kühlmittelstandsanzeige gefällt mir, aber ich frage mich, ob sie bei einem Steinschlag zerbrechen könnte. Für wen das Ölschauglas konstruiert wurde, weiß ich nicht. Um es zu sehen, musste ich das Motorrad aufrecht halten und mich so tief bücken, dass meine Stirn fast den Boden berührte. Schönes Design, murmele ich, aber die Jungs bei Yamaha sollten noch etwas mehr Ergonomieunterricht bekommen.

Pedal Auf der anderen Seite fällt mein Blick erneut auf ein Bremspedal, das vom billigsten chinesischen Motorrad stammen könnte. Direkt davor entdecke ich die Wasserpumpe und die Kühlmittelleitungen, ebenfalls so angebracht, dass sie bei einem Sturz oder durch aufgewirbelten Schotter leicht getroffen werden können. Ein ordentlicher Sturzbügel wäre nötig, denke ich.

Der Auspuff sitzt, wie es in letzter Zeit üblich geworden ist, direkt hinter der rechten Fußraste. Er ist eher klein und ziemlich leise. Genau die Sorte, die geradezu nach einem Slip-on ruft. :)

Beim Betrachten des Auspuffs fällt mir der Angstnippel unter der Fußraste auf. Lang und billig wirkt er, als müsste er nur noch auf dem Asphalt schleifen und sich verbiegen. Ich versuche, mich nicht daran zu stören. Am Hinterreifen erkenne ich, dass das Motorrad schon ordentlich Schräglage hatte, kann mich aber nicht erinnern, dass der Rastenschleifer aufgesetzt hätte.

MT07-Duke

bo1 Ich höre auf, alles zu begutachten, und fahre noch ein bisschen. Ein fahrerfreundliches Motorrad, das Spaß macht. Es signalisiert aber auch: Für ein wenig Unfug bin ich bereit. Nach ein, zwei weiteren vergnüglichen Runden parke ich es neben einer aktuellen Konkurrentin, der KTM Duke. Mich spricht die MT-07 stärker an. Sie ist Balsam für alle, die sich gerade erst ins Motorradfahren verliebt haben. Ich glaube, davon werden wir dieses Jahr viele auf den Straßen sehen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an meine Freunde, die mir ihr Motorrad für diesen Test geliehen haben. Die MT-07 ist ein ausgesprochen stimmiges Gesamtpaket und übertrifft meine Erwartungen. Preis, Optik, Fahrleistungen und Bremsen ergeben zusammen etwas Großartiges. Viel Spaß beim Fahren. :)

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